HISTORY OF A LEGEND
DIE GESCHICHTE DES BORSTENDORFER FUSSBALLS
Vorgeschichte
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstand auf der Grundlage der sich entwickelnden deutschen Arbeiterbewegung die Deutsche-Arbeiter-Turn- und Sportbewegung. Krieg, Inflation und Arbeitslosigkeit sind die Symptome der Jahre 1914 - 1923. Die Arbeiterklasse, aus den Novembertagen 1918 erstarkt, erstrebt die versprochene Freiheit. In dieser Zeit entstanden in Deutschland verstärkt Arbeitersportvereine, so auch 1921 in Borstendorf (Vorsitzender Richard Kummler). Ihre erste Sportstätte ist der kleine Saal im ehemaligen Gasthof "Kulturhaus". Der Sportverein Kraft Heil "Siegfried", der 1910 in Auerbachs Gaststätte "Flescherkarl" (August-Bebel-Str. 96) gegründet wurde, war bis 1921 ein selbstständiger Verein und ging dann als Abteilung in die Arbeiter-Turn- und Sportvereinigung "SG Frei Heil" Borstendorf ein.
Der Fußballsport des Deutschen-Arbeiter-Turn- und Sportbundes (ATSB) nahm leistungs- und zahlenmäßig im europäischen Arbeitersport eine führende Stellung ein. Der ATSB hatte 1933 in seinen Fußballabteilungen rund 140.000 Mitglieder, die in mehr als 3.000 Vereinen organisiert waren. 1920 wurde erstmalig mit dem ATSB Fürth ein deutscher Arbeiterfußballmeister ermittelt.
Die Anfänge
In dieser Zeit waren auch in Borstendorf Anfänge des Fußballsports zu verzeichnen. Wegen der beschränkten Platzverhältnisse mußte damals noch unorganisiert gespielt werden. Die Arbeiterjugend (Linus Uhlig / Herbert Hunger) pachteten vom Bauer Uhlig "Karfriedsch" an der Wurzelbacher Straße (Kolonieweg) ein Feld. Es wurden aus Rundhölzern zwei Tore aufgestellt, und der Spielbetrieb begann zunächst noch unorganisiert. Leider wurde die Mannschaft gezwungenermaßen wieder aufgelöst, da der damalige Landwirt Emil Uhlig den sogenannten Sportplatz wieder zum Fruchtwechsel benötigte. Von ihm wurde dafür ein freies Feld auf der Eppendorfer Flur angeboten, das allerdings auf Grund der entfernten Lage abgelehnt werden mußte.
Der "Verein für Rasensport" Floßmühle (1921 - 1925)
In der Zwischenzeit fanden sich im Ortsteil Floßmühle jugendliche Arbeiter zusammen, die ebenfalls dem Fußballsport nachgingen und am 28.09.1921 den ersten Verein gründeten. Die Initiatoren damals waren die Sportfreunde Ernst Bastian, Kurt Kreller und Helmut Zschücher.

Die Floßmühler Mannschaft im Oktober 1921: Hübner, Richter, Schumann, Kraus, Schlegel, Drechsel, Kreller, Börner, Illing, Bastian, Zschüschner
Der "Verein für Rasensport" Floßmühle trat dem Mitteldeutschen Fußballverband bei und hatte 1923 72 aktive und 18 passive Mitglieder, die in 3 Herren- und 2 Jugendmannschaften organisiert waren. Die Spiele wurden auf dem jetzt noch bestehenden Sportplatz ausgetragen. Etwas später kam es zur Gründung eines "Schwimmvereines" in Floßmühle. Beide Vereine schlossen sich zusammen und nannten sich "Verein für Leibesübungen". Nebeneinanderherlaufende Veranstaltungen schwächten die Fußballbewegung. Hinzu kamen Streitigkeiten zwischen dem Mitteldeutschen Fußballverband und der Deutschen Turnerschaft wegen gleichzeitiger Mitgliedschaft. Diese beiden Faktoren führten dazu, daß sich der Verein 1925 auflöste.
Die Gründung der "SG Frei Heil" in Borstendorf (1923 - 1933)
Neben der noch bestehenden Floßmühler Mannschaft wurde auch im Ort Borstendorf, nachdem die Gemeinde eine Wiese zur Verfügung stellte, 1923 wieder mit dem Fußballsport begonnen. Der Platz befand sich im Oberdorf hinter den Schrebergärten. Unter Anleitung von Alfred Hunger wurde die Fußballsparte innerhalb der "SG Frei Heil" Borstendorf gebildet und mit 2 Männer-, 2 Jugend- und 2 Knabenmannschaften weit über die Grenzen Borstendorfs hinaus bekannt.

1923 Gründung der "SG Frei Heil". Sie spielte mit mehreren Mannschaften im Oberdorf.
Der Beschluss des Vereins im Jahre 1924, eine Turhalle an dieser Stelle zu bauen, fand bei den Mitgliedern großen Widerhall. Bessere Bedingungen für die Turnerinnen und Turner sowie Radsportler, Umkleidemöglichkeiten für die Fußballer sollten einige der Ergebnisse werden. Mit dem Bau selbst wurde im gleichen Jahr begonnen, die Fertigstellung erfolgte ein Jahr später. Die Turnhalle wurde zum größten Teil in Eigenleistung durch die Sportler errichtet. Trotz der geringen Löhne unterstützten die Arbeitersportler durch Kauf von Bauscheinen von 2-5 DM und durch wöchentliche Sammlungen von 20 & 50 Pfennige die Finanzierung des Turnhallenbaues. Diese Leistungen sind durch den Willen der Arbeiter und des Vorstandes möglich gewesen, insbesondere des Sportfreundes Max Uhlig. Beim endgültigen Ausbau der Halle war leitend Sportfreund Richard Schwär beteiligt. Der Sportplatz mit seiner Halle wurde nicht nur eine Sportstätte, sondern Kultur- und Erholungszentrum für die Borstendorfer Arbeiter.
Die Leitung der Sparte Fußball der "SG Frei Heil" hatte von 1925 - 27 der Sportfreund Linus Uhlig und von 1928 - 33 Fritz Dietze über. Erstmals legten zu dieser Zeit die 6 Sportler (Paul Wagner, Willy Hunger, Georg Faßel, Fritz Dietze, Helmut Richter & Linus Uhlig) mit Erfolg die Schiedsrichterprüfung ab.
Die Spielbekleidung der damaligen Mannschaft bestand aus einem roten Hemd mit grünen Aufschlägen, schwarzer Hose und schwarzen Strümpfen. All diese Kleidungsstücke mußten die Spieler selbst kaufen. Obwohl viele Spieler in den Jahren 1928 - 33 arbeitslos waren, wurde sich in kameradschaftlicher Weise gegenseitig unterstützt, um den Sport aufrechtzuerhalten. Anfang 1930 fand eine Dressweihe statt, danach spielte Borstendorf in rot-weiß gestreiften Hemden und in weißer Hose (Wechselsatz: schwarz-weiß gestreift, schwarze Hose). Diese Farbe wurde als Vereinsfarbe bis nach 1945 getragen.

Mehnert; Naumann; Sauer; Stöbner; Uhlig, W.; Beyrich; Hunger, F.; Hunger , H.;
Faßel; Uhlig, K.; Dietze
Ein Höhepunkt im Borstendorfer Arbeitersport war die Sportwoche 1932. Täglich fanden Fußballspiele statt und es waren 24 Mannschaften u.a. aus Eppendorf, Leubsdorf, Marbach, Schellenberg, Börnichen und Augustusburg beteiligt. Der Arbeiter-Turn-und-Sport-Bund nahm einen enormen Aufschwung. 1918 betrug die Zahl der Mitglieder 42.000, 1932 dagegen schon 740.000.
Schwere Rückschläge in den Jahren des Hitlerregime (1933 - 1945)
Im Jahre 1933 wurde durch das Hitlerregime die Durchführung des Arbeitersports verboten. In Borstendorf wurden alle Unterlagen, die Kasse, Stempel des Vereines usw. von der SA beschlagnahmt und abgeholt. Selbst der Leiter, Fritz Dietze wurde für einige Wochen inhaftiert. Der Fußballsport lag in Borstendorf über Monate still.
Die von den Arbeitern erbaute Turnhalle demontierte die SA, nach 12 Jahren Arbeiter- Turn- und Sportbewegung müssen die Arbeiter erleben, wie ihre Sportstätte dem Erdboden gleichgemacht wird.

Ab 1933/34 spielte man in unserem Ort im DT (Deutsche Turnerschaft) als TV Borstendorf Fußball. Es wurde wieder der ehemalige Fußballplatz auf der Floßmühler Höhe benutzt, den seit 1926 die Handballer für ihre Spiele verwendeten. Da der Platz für höherklassige Handballspiele 1932 nicht mehr zugelassen wurde, entschloß man sich, den Platz abzugraben und einzuebnen. Diese Aufgabe wurde zunächst unterschätzt, aber man schaffte das gestellte Ziel in 3900 Stunden Eigenleistung unter der Leitung von Herbert Uhlig und Albert Weber.
Borstendorf spielte innerhalb des Deutschen Fußballbundes (DFB) in der "Gau V". Vorsitzender wurde Sportfreund Erich Beyer, Kassierer Fritz Dietze. Die Spielvermittlung organisierten bis 1936 Fritz Weber und ab 1936 Fritz Dietze.
In den Jahren 1933 - 40 entwickelte sich das sportliche Geschehen rückläufig. Die sogenannte "Vereinsmeierei" ist verpönt. Die Jugend wird den Vereinen entzogen und der Hitlerjugend eingereiht. 1936 wird die Deutsche Turnerschaft aufgelöst. Die Abteilungen der Vereine werden zu Fachverbänden bzw. zu Fachämtern zusammengeschlossen, wie z.B. zum Fachamt Fußball. Mit Ausbruch des 2. Weltkrieges kommt der Sport fast völlig zum Erliegen bzw. kann nur notdürftig betrieben werden.
Von Not und Elend der Nachkriegszeit zur Rehabilation (1945 - 1950)
Mit dem totalen Zusammenbruch 1945 wurde ein Erbe hinterlassen, wie es furchtbarer nicht sein konnte. Im Sport bestand die Hauptaufgabe darin, alle Voraussetzungen für den Aufbau einer antifaschistisch-demokratischen Sportbewegung zu schaffen. Trotz Hunger, Mangel an Sportgeräten und -kleidung fanden sich 1945 Sportfreudige auf den Plätzen und in den Hallen, um bei Sport und Spiel Entspannung, Freude und Geselligkeit zu finden. Anfang 1948 übernahmen die Sportabteilungen der FDJ die Verantwortung für den Sport vollständig. Ab 30.06.1948 wurde der kommunale Sport aufgelöst und die kreismäßige Beschränkung aufgehoben. Träger des Sports sind nunmehr der FDGB und die FDJ. 1948 konnten die ersten Zonenmeisterschaften im Fußball ausgetragen werden.
Im Frühjahr bemühten sich insbesondere die Sportfreunde Werner Uhlig, Helmut Fedgenhauer und Herbert Schlieder um den Neuaufbau der Fußballmannschaften. Die größten Schwierigkeiten bestanden dabei in der Beschaffung von Sportkleidung und Fußbällen. So ging beispielsweise in einer Spielbegegnung zwischen der SG Borstendorf und Eppendorf dem einzig vorhandenen Ball die "Puste" aus. Das Spiel musste deshalb unterbrochen werden, und konnte erst wieder aufgenommen werden als der Ball ordnungsgemäß geflickt wurde. In dieser Zeit waren wir einer der ersten Orte im Kreis Flöha, die den Fußballsport betrieben. In den Auswärtsspielen wurde der LKW ("Holzgaser") vom "Bier-Neubert" eingesetzt. Eine Kanne Nudeln, ein Stück trockenes Brot und so manche Kleinigkeit, über die wir heute lächeln, wurden geopfert und trugen bei, das kümmerliche Pflänzchen Sport am Leben zu erhalten.

Am 20.07.1948 wurde in Auerbachs Gastwirtschaft die FDJ-Ortsgemeinschaft Borstendorf gegründet. Die Sportgemeinschaft zählte 92 Mitglieder in 3 Sportarten, davon 31 Mitglieder im Fußballsport unter der Schirmherrschaft von Herbert Schlieder. Seit 1948 entstanden in großen Werken Betriebssportgemeinschaften (BSG), welche das Rückrat der Sportbewegung bildete. Folgerichtig wurde am 11.12.1949 die BSG Papierfabrik Grünhainichen gegründet mit den 3 Sportarten Kegeln, Tischtennis und Schach. Vorsitzender wurde Sportfreund Heinz Helbig.
Am 20.12.1949 faste die SG Borstendorf den Beschluß, sich der BSG anzuschließen, unter der Voraussetzung, dass der der gesamte Sportbetrieb auf den Sportstätten in Borstendorf durchgeführt wird. Die BSG hatte damit 200 Mitglieder in 6 Sportarten plus Sporttreibende in der Leichtathletik. Zur damaligen Zeit wurde der Fußballspielbetrieb mit der 1. und 2. Mannschaft sowie einer Jugendmannschaft durchgeführt. Die alten Probleme waren dennoch allgegenwärtig, nachzulesen in einem Bericht aus dem Jahre 1950: "Die Ballfrage ist so angespannt, dass wir unsere Gastmannschaft bitten müssen, einen Ball mitzubringen, da uns das noch nur Verfügung stehende Material keine Gewähr bietet, ein Spiel durchzustehen."
Mit dem Beitritt zur SV Rotation ab in die Erfolgsspur (1950 - 1960)
1950 übernahm Helmut Fedgenhäuer die Abteilung Fußball, dessen Funktion wurde 1951 Sportfreund Werner Uhlig ("Huß") übertragen. Von 1952 - 1954 wirkte Heinz Gocht als Abteilungsleiter.
Im Jahre 1950 beschloß der Deutsche Sportausschuß eine Reorganisation der Sportbewegung. Es entstanden gewerkschaftliche Sportvereinigungen (SV). Auch unsere BSG trat der SV Rotation 1953 bei. Seit dieser Zeit spielen wir unter dem Namen "BSG Rotation Borstendorf". Damit verband sich gleichzeitig ein Wechsel in der Farbe der Spielkleidung von rot-weiß auf weiß-schwarz. 1953 wurde der Aufstieg in die 1. Kreisklasse geschafft.
Als Anekdote aus jenem Jahr sei folgendes erwähnt: Ein auszutragendes Fußballspiel gegen Breitenau war gefährdet, weil uns der Bauer Schubert aus Verärgerung darüber, daß viele Bälle in seinem anliegenden Feld landeten, mit seinem Ochsengespann das Tor umgezogen hatte. Nach vielen guten Worten stellte er das Tor wieder auf.
Das Jahr 1954 wurde ein erfolgreiches Sportjahr für die BSG und den Fußballsport. Im Wettbewerb der SV Rotation ging die BSG Rotation Borstendorf 1954 als Sieger hervor und die Fußballer wurden in der Saison 1954/55 "Herbstmeister". Während dieser Zeit fungierten die Sportfreunde Heinz Gocht als BSG-Leiter und Karl Uhlig II als Abteilungsleiter. Im Jahr 1955 waren im Fußball Höhepunkte zu verzeichnen. Erst wurde zum Abschluß der Saison 1954/55 ein sehr guter 3. Platz belegt und den bisher größten Erfolg des Fußballsportes bringt die damalige "Volksstimme" vom 06.01.1956 zum Ausdruck.
"Das ist sie, die Siegermannschaft der BSG Rotation Borstendorf, in der Übergangsrunde der 1.Kreisklasse Kreis Flöha 1955".
Neubert, Stöhr, Siegel, Uhlig, Richter, Beyer Felgner, Walther, Weber, Weißhäupl, Kaden
"Diesen 11 Sportlern gebührt für ihre vorbildliche Leistung Dank und Anerkennung. Der Erfolg fiel ihnen nicht in den Schoß, sondern regelmäßiges Training, sich dem Ganzen unterordnenden Kollektivgeist und ein unbändiger Siegeswillen schufen die Voraussetzung für den Sieg. Erst als Mannschaftsführer Paul Stöhr, der bewährte Stopper, den verantwortungsvollen Posten des Übungsleiters übernahm, formte sich die Mannschaft zu einer wirklichen Einheit und die bisher schwankenden Leistungen wurden durch eine gleichbleibende gute Form ersetzt. Das Torverhältnis von 38:14 spricht für sich. Wir wünschen der Mannschaft in diesem Jahr in den schweren Punktspielen recht viel Erfolg".
In dieser Zeit stand die Sparte Fußball unter der bewährten Leitung von Max Freyer (Sektionsleiter bis 1962). Im Jahr 1956 wurden die Sportfreunde Rudi Felgner und Christian Weber zu Kreisauswahlspielen eingesetzt, unter anderem beim 2:1 Sieg gegen Hainichen.
In der Saison 1956/57 erzielte die 1. Mannschaft mit einem 4. Platz wiederum eine sehr gute Platzierung. Und auch in diesem Jahr bestritten die Sportfreunde Heinz Weishäupl, Manfred Neubert und Karl-Heinz Siegel Kreisauswahlspiele. Im Februar 1957 unterbreitete das Staatliche Komitee für Körperkultur und Sport der Öffentlichkeit Vorschläge, die dazu dienten, Tätigkeit und Struktur der Sportbewegung zu verbessern und den Deutschen Turn- und Sportbund (DTSB) zu bilden. Der deutsche Fußballverband der DDR (DVF) ging am 17.05.58 aus der Sektion Fußball hervor. In dieser Zeit hatten wir 54 Mitglieder.
Achterbahnfahrten durch Höhen & Tiefen (1960 - 1970)
In den folgenden Jahren wechselten sich erfolgsmäßig Höhen und Tiefen ab. Durch einen gesunden Mannschaftsgeist war es bis Ende der 60er Jahre möglich, in der 1. Kreisklasse ein Wort mitzureden. In den den Punktspielen wurden u.a. 1962/63 - 3. Platz; 1965/66 - 4. Platz; 1967/68 - 4. Platz gute Ergebnisse erziehlt. Ein schöner Erfolg war der Kreispokalsieg 1963, wo in Augustusburg gegen Leubsdorf mit 3:1 gewonnen wurde. In dieser Zeit war Werner Gebert (1962-65) Sektionsleiter.
Die Reservemannschaft steht oftmals zu unrecht im "Hintergrund". Aber gerade diese Mannschaft ist äußerst wichtig, damit sich der Fußballsport weiterentwickeln kann.
Die Sektionsleitung war bemüht, die Nachwuchsarbeit zu verbessern, um den Kindern und Jugendlichen eine sinnvolle, gesunde Freizeitgestaltung zu gewähren. Erste Erfolge stellten sich 1965-67 ein. 1965/66 spielten wir bereits mit zwei Schüler- und einer Juniorenmannschaft. Die Mitgliederzahl stieg von 54 (1958) auf 76 (1967).
1966 wurde unsere Schülermannschaft mit den Spielern Bernd Poller, Stefan Richter, Stephan Siegel, Klaus-Dieter Kaden und Dieter Uhlig Hallenkreismeister und 1967 Kreispokalsieger. Das Endspiel wurde in Falkenau gegen Einheit Flöha mit 3:2 gewonnen.
Die gute Arbeit von Werner Gebert setzten, bedingt durch seinen Wohnungswechsel von 1965-67 und 1967-70 die Sportfreunde Werner Hübler und Rudolf Hentschel fort. Unsere 1. Männermannschaft erreichte 1969 das Endspiel im Kreispokal und bezwang Oederan mit 2:1.
Folgende Abbildung zeigt die Kreispokalsiegermannschaft
Fischer; Gaida; Schwoy; Uhlig; Fischer, R.; Helfer;
Posch; Lehnert, R.; Stuckart; Lehnert, H.; Hübler
Mit großen Initiativen in Richtung "50 Jahre Fußball" (1970-1980)
Fortsetzung folgt ...
Im Alltag, wenn Sie ihr täglich Brot verdienen und Menschen sind, wie Du und Ich, nennt man Sie...
Göttlich, Swigon, Knorn, Lange, Schwoy, Grüner, Koal, Dr. Schneider
Stuckert, Lehnert, Swigon, Siegel, Weber
Doch wenn Sie auf dem Platz die alte Klasse zeigen und das pochende Fußballerherz höher schlägt, kennt man Sie als...
Cesar Luis Menotti, Alemao de Brito, Nachtweih, Littbarski, Boniek, Konik, Barthez, Collina
Vialli, Giresse, Lato, Maradonna, Kempes
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Mannschaftsfoto 2006
oben links: Ronald Göttlich, Ronny Jacob, Fabian Knorn, André Kaden, Sven Sachteleben,
Mario Schwoy, Ronny Arnold, Rico Kaden, Robin Swigon, Oswaldo de Sousa, Gunnar Möller
unten links: Mirko Limbach, Rene Weber, Rico Lehnert, Ronny Jäckel, Marcel Meißner,
Sandro Pauly, André Uhlig
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Mannschaftsfoto der Pokalhelden in Krumhermersdorf
SG Rotation Borstendorf - FSV Krumhermersdorf 3:0

oben links: Sören Böhm, Robin Swigon, Franco Böhm, Markus Schneider, Daniel Gomes de Sousa
unten links: Mirko Limbach, Patrick Lehnert, Markus Krause, Jens Weishäupl, Tobias Wagner,
Fabian Knorn, David Trinks
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Mannschaftsfoto beim Vorbereitungsspiel gegen Niedersaida am 06.02.2010

oben links: Sören Böhm, Randy Schroth, (Günther Uhlig), Rico Richter, David Trinks,
Franco Böhm, Toni Seidel, Jürgen Warmuth
unten links: Benjamin Stefan, Markus Schneider, Ronny Jäkel, Robert Göttlich,
Robin Swigon, Fabian Knorn