SG Rotation Borstendorf - Fanbeiträge
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Das Borstendorfer Fußballlied

Mohamed ist ein Prophet, der von allen Farben viel versteht,
doch von all´ der Farbenpracht, ja Pracht,
hat er sich das Schwarz und Weiß nur aus erdacht.
Braun ist das Leder, grün die Natur, Natur.
Schwarz und Weiß ist unsere Fußballgarnitur.
Braun ist das Leder, grün die Natur.
Schwarz und Weiß ist unsere Fußballgarnitur.
Die Vöglein im Walde die singen so wunder, wunderschön
unsere schwarz-weiße Fahne wird niemals untergehn.
Ja unsere schwarz-weiße Fahne wird niemals untergehn.

Wer hat die Welt so schön gemacht, wer hat das Fußballspiel erdacht,
wer hat die Welt so schön gemacht, wer hat das Fußballspiel erdacht?
Auf grünem Rasen spielen wir, für unser schwarz und weiß Panier,
auf grünem Rasen spielen wir, für unser schwarz und weiß Panier.
Die Vöglein im Walde die singen so wunder, wunderschön
unsere schwarz-weiße Fahne darf niemals untergehn.
Ja unsere schwarz-weiße Fahne darf niemals untergehn.

Der Stopper der faule Tor, der bringt den Ball überhaupt nicht vor,
der Stopper der faule Tor, der bringt den Ball überhaupt nicht vor.
Ja und die Läufer flink und frei, an den´ läuft jede Sau vorbei,
ja und die Läufer flink und frei, an den´ läuft jede Sau vorbei.
Die Vöglein im Walde die singen so wunder, wunderschön
unsere schwarz-weiße Fahne wird niemals untergehn.
Ja unsere schwarz-weiße Fahne wird niemals untergehn.

Der Tormann ist der schlechteste Mann, die Verteidiger greifen gar nicht erst an,
der Tormann ist der schlechteste Mann, die Verteidiger greifen gar nicht erst an.
Na und die Stürmer frisch und frei, die schießen jeden Ball vorbei,
und die Stürmer frisch und frei, die schießen jeden Ball vorbei.
Die Vöglein im Walde die singen so wunder, wunderschön
doch unsere schwarz-weiße Fahne darf niemals untergehn.
Doch unsere schwarz-weiße Fahne darf niemals untergehn.

Wir warn in Hamburg und Berlin und übers Jahr fahrn wir nach Wien, 
wir warn in Hamburg und Berlin und übers Jahr fahrn wir nach Wien.
Auf grünem Rasen spielen wir, für unser schwarz und weiß Panier,
auf grünem Rasen spielen wir, für unser schwarz und weiß Panier.
Die Vöglein im Walde die singen so wunder, wunderschön
denn in der Heimat, ja in der Heimat da gibt´s ein Wiedersehn.
In der Heimat, in der Heimat, da gibt´s ein Wiedersehn.


Wo sind meine Jugendjahr geblieben

Wo sind meine Jugendjahr geblieben, wo sind die Jugendjahre hin?
Beim Fußballspiel sind sie geblieben, beim Fußballspiel sind sie dahin.
So leb denn wohl du schönes Mädchen, so leb denn wohl mein schönes Kind.
Wir spielen in einem andren Städtchen, wo viele andere Mädchen sind.

Drum leb den wohl, leb wohl, vergiß nicht mein,
denn es muß einmal, einmal geschieden sein,
drum lebe wohl, vergiß nicht mein. 

Aus Zufall lernten wir uns kennen, vielleicht für eine Fußballzeit.
Nun müssen wir uns wieder Trennen, bestimmt für eine Ewigkeit.
Drum leb den wohl, vergiß nicht mein,
denn es muß ein Mal, ein Mal geschieden sein,
drum leb den wohl, vergiß nicht mein. 


Es zogen 11 Spieler


Es zogen 11 Spieler wohl über den Hain,
es zogen 11 Spieler wohl über den Hain.
Schwarzbraunes Mägdelein blieb ganz allein,
schwarzbraunes Mägdelein blieb ganz allein.

Und unser Spielführer ein herzensguter Mann,
und unser Spielführer ein herzensguter Mann.
Er ließ uns auf marschieren zu Eins-Zwei-Drei und Vieren,
zu einem Glase Bier, zu einem Glas Bier.
Er ließ uns auf marschieren zu Eins-Zwei-Drei und Vieren,
zu einem Glase Bier, zu einem Glas Bier.


De Uhlig-Leit´

In Borstendorf im Arzgebirg gibt´s Uhligs wie Sand am Meer,
von Tog ze Tog, von Gahr ze Gahr, do warn a immer mehr.
Dos aane ka ich eich noch sogn, dos is bestimmt nischt Neis,
de Uhlig-Leit in Borstendorf vermaahrn sich wie de Meis!

Fregt amol e Fremder in unnern Dorf, tust net ann Uhlig kenne,
do sogn de Leit, do mußt´n schie bei sann Spitzname nenne.
Mer hom fei über hunnert Stück setts Zeig in unnern Ort,
doch wennst´n bei sann Spitzname nennst, do waas ich dos sofort.

´s gibt Tischerlob´, ´s gibt Nedelkortel, ann Fischgörsch un ann Wachtel-Paul,
ann Kolbsch-Gustav, ´s gibt Gietelhalf, ´s gibt Edmunds und ann Kakau.
Do schüttelt daar Fremde mit sann Kopp, naa su aaner ka´s net sei,
nu zähl mer när noch e paar off, amende is´r do derbei.

Dr Glöckner-Alfred, daar schnitzn tut, dr Karlieb und dr klaane Loob,
mit settn altn Uhlig-Zeig, do hom mer fei unnre Not.
Dr. Nitsch-Max und dr Schulhausmaa un a ann Uhlig-Schmied.
Daar Fremde nuschelt in sann Bart, na mach när, doß es gieht.

Dr Schippenhacker, daar ze Haasens gieht, un a ann Spott-Willy,
oder maanste gar de Meier-Paula oder ne Hus, daar Fußball spielt,
dr Görschn-Franz, dr Geigen-Lob, die möcht ich a derwähn,
weil die, wie alle annern aa, ze dann vielen Uhligs zähln.

Do hom mer noch ann Karfretsch-Max, ann Tischer-Ernst un ann Quark,
ann Danel-Böttcher, ann Horndreher-Karl, daar trinkt fei gern e starks,
ann Weißkopp un ann Milischmaa, die gehörn a mit derzu,
dann Fremdn werd´s schwindlig in saan Kopp, a machet schie de Augen zu.

"Halt auf, halt auf", ruft daar Fremde jetzt, loß fei das Aufzähln sei,
de Uhlig-Leit in Borstendorf solln mir gestuhln beib´m.
Fort machet aar in ann Galopp, über die Falder kreiz un quaar,
gerod als waarn de ganzen Uhlig-Leit hinner dann Fremden haar.

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